Nextcloud auf robuster Linux-Umgebung

Der Inhaber einer kleinen Dienstleistungsfirma fragte bei uns an. Seine 15 Mitarbeiter sind größtenteils im Außendienst unterwegs und brauchen dafür stets die aktuellen Adressen der Kunden. Wir lösten das Problem für ihn komfortabel und sicher.

Bisher herrschte bei den Adressen, so der Chef: „Großes Chaos! Jeder hat seine Adressen auf dem Handy und pflegt dann manuell die Änderungen ein – oder auch nicht.“ Die Firma arbeitet mit mehreren hundert Adressen. Neben den Kundenadressen kommen Kooperationspartner dazu, weil das Unternehmen viele Projekte mit anderen Dienstleistern koordiniert. Ein Adressabgleich über eine Cloud, womöglich gar im Ausland, kam für den Inhaber nicht in Frage. „Wenn mir die Daten abhanden kommen, kann ich den Laden dicht machen!“ lautete seine klare Ansage.

Seine bevorzugte Lösung war ein Server im eigenen Haus, über den er selbst die volle Kontrolle hat. Wir installierten ihm eine kleine aber robuste Linux-Umgebung mit Nextcloud. Die Android-Handys der Mitarbeiter wurden mit DAVdroid angeschlossen. In der Zentrale werden die Adressen zusätzlich mit Thunderbird auf zwei Windows-PCs gepflegt. Dazu ergänzten wir Thunderbird durch den SOGO-Connector von der Firma Inverse.

Der Adressabgleich läuft auf dieser Basis seit mehreren Jahren stabil bei minimalem Wartungsaufwand. Lediglich bei Updates von Thunderbird muss das SOGO-Add-on manuell nachgezogen werden. Dank Linux kann der Server auf sparsamer Hardware betrieben werden. Alle Software-Komponenten sind Open Source, Lizenzgebühren fallen nicht an.

Nextcloud bietet noch erheblich mehr Funktionalität als hier zum Einsatz kommt: Sie können damit auch Termine und Dateien abgleichen und sogar einen eigenen Server für Videokonferenzen betreiben. Selbst ein eigenes Social Network für die Firma ist mit Nextcloud machbar. Nextcloud skaliert zudem sehr gut: Es eignet sich für kleine Lösungen wie die hier vorgestellte, stemmt aber auch problemlos sehr viel größere Projekte. Viele Universitäten bieten ihren Studierenden Nextcloud-Dienste an. Und kürzlich hat die Bundesregierung Nextcloud für 300.000 Benutzer bestellt. Wenn Sie sich für die hier vorgestellte oder eine ähnliche Lösung interessieren, melden Sie sich! Wir beraten Sie gerne.