Wer den Umgang mit ihren Dateien allein den Nutzern überlässt, geht gefährliche Risiken ein: Dateien werden inkonsistent oder gar nicht gespeichert, gehen verloren oder werden überschrieben. Ein übergreifendes Speicherkonzept sorgt dafür, dass Daten immer und überall verfügbar sind und dass der Datenbestand konsistent ist.

Ein wichtiger Baustein in so einem Konzept ist der Netzwerkspeicher oder auf Englisch: Network Attached Storage, kurz NAS. Für die Software eines NAS brauchen Sie keinen Cent auszugeben: Die kostenlose und quelloffene Software FreeNAS verwaltet auch große Datenbestände in Unternehmen zentral und stellt die Dateien den Benutzern flexibel zur Verfügung. Sicherheit und Verfügbarkeit sind eine große Stärke des Systems. FreeNAS leistet mit dem richtigen Hardware-Unterbau Erstaunliches: Das System kann Daten redundant in RAID-Systemen auf mehreren Festplatten speichern, es bietet komfortablen Zugriff über SMB-Shares, SSH/SFTP oder auch Nextcloud-Instanzen.

FreeNAS beruht auf dem besonders zuverlässigen, leistungsfähigen und sicheren Betriebssystem FreeBSD und nutzt dessen Dateisystem ZFS. Daraus ergibt sich ein besonders interessantes Feature: ZFS ermöglicht nämlich periodische Snapshots der Datenbestände. Dadurch entsteht ein weiterer Backup-Layer, der zum Beispiel bei einem Ransomware-Befall die Möglichkeit eines Rollbacks zur Verfügung stellt. Selbst wenn mehrere synchronisierte Datenbestände durch Ransomware verseucht wären, könnte man so einen unverschlüsselten Datenbestand wieder herstellen. ZFS ist jedoch sehr speicherhungrig: Es benötigt mindestens acht Gigabyte RAM.

Nicht nur deshalb ist es sinnvoll, die Hardware für FreeNAS sorgfältig zusammenzustellen – oder ein vorkonfiguriertes System zu kaufen. In welcher Form kann FreeNAS das Storage-Konzept Ihres Unternehmens konkret untertützen? Wir beraten Sie gerne dazu!