Alle reden von “Digitalisierung”, aber was heißt das überhaupt? Und ist das Thema nicht eigentlich schon längst erledigt?

Wer benutzt denn noch Karteikarten? Es stehen doch längst PCs auf allen Schreibtischen, fast jede Maschine wird digital gesteuert. Wenn ich heute mein Auto in die Werkstatt bringe, stöpselt der Mechaniker es als erstes an einen Diagnosecomputer an. Also ist doch schon alles digital! Aber natürlich wird die Digitalisierung noch viel weiter gehen. Längst stehen die nächsten Entwicklungen vor der Tür: Selbst fahrende Autos, Big Data, das Internet der Dinge, Industrie 4.0.

In Silicon Valley denkt man die Digitalisierung viel weiter als im deutschen Mittelstand. Haben die Amerikaner die Nase vorn, weil wir Deutschen und mit unserer Regulierungswut selbst im Weg stehen? Sind wir zu vorsichtig? Zu bürokratisch? Besteht die Gefahr, dass die Digitalisierung die wirtschaftlichen Erfolge Deutschlands einfach wegwischt? In Autos und Maschinen wird immer mehr IT eingebaut. Damit werden zwei wesentliche Branchen immer abhängiger von einer Technik, für die es in Deutschland zu wenig Fachkräfte und zu wenig Anbieter gibt. Und das gilt ja eigentlich für jede Branche. Deutsche Autos und Maschinen sind weltweit gefragt, aber deutsche Software?

Außer SAP gibt es kaum eine deutsche Softwarefirma, von der man an der Wallstreet schon mal gehört hat. Statt die Herausforderungen anzunehmen und den Wandel aktiv zu gestalten, wehren wir uns mit immer neuen Regulierungen dagegen. Nehmen wir zum Beispiel die Verlage. Statt die digitalen Chancen zu ergreifen, haben sie das so genannte “Leistungsschutzrecht” erfunden. Google sollte dafür zahlen, dass es Werbung für die Verlage macht. Das ging nach hinten los. Google zahlte keinen Cent, Silicon Valley lacht sich schlapp.

Ist das die deutsche Art, mit Digitalisierung umzugehen? Ist das sinnvoll? Müssen wir jede theoretische Gefahr im voraus regulieren? Oder sollten wir besser dem amerikanischen Weg folgen: Erst mal machen lassen und erst regulieren, wenn wirklich etwas passiert? Als Anbieter für IT-Sicherheit empfehlen wir natürlich nicht, blind dem Trend hinterher zu rennen. Digitalisierung muss abgesichert werden. Damit nicht Ihr Kühlschrank eine Tonne Lachs bestellt. Oder Millionen gehackte Internet-Dinger das Netz lahmlegen. Aber wir müssen die nächsten Schritte angehen. Am besten von Anfang an mit einem soliden Sicherheitskonzept. Wir helfen Ihnen dabei.