Passen Sie unterwegs auf Ihr Handy auf! (Und auf Ihr Tablet und Ihren Laptop.) Besonders in ICEs steigen am Bahnhof gerne Diebe ein, drängeln sich einmal durch den Wagen und greifen datenhaltige Gadgets von Geschäftsleuten ab.

Ein normaler Halt genügt den Gaunern für ihren Raubzug. Bevor der Zug abfährt, sind sie mit ihrer Beute schon wieder ausgestiegen. Dabei haben es den Kriminellen nicht auf die Hardware abgesehen. Ihnen geht es vielmehr um die vertraulichen Daten, die sich auf den Geräten befinden. Und die werden dann in Windeseile für Erpressungen benutzt. Ist der Firmenlaptop weg, kann innerhalb von Stunden die Kundenkartei vom Server im Büro abgesaugt werden. Und wenn vertrauliche Daten in kriminelle Hände geraten, kann das richtig teuer werden.

Rechtsanwälte, Ãrzte, Psychologen, Finanzdienstleister, sie alle haben Kunden, die sich darauf verlassen, dass ihre Daten vertraulich bleiben. Wird die Vertraulichkeit gebrochen, kann das je nach Branche empfindliche Strafen nach sich ziehen, die teilweise die Existenz bedrohen. Ein Frankfurter Anwalt zahlte deshalb 90.000 Euro, um seinen Laptop zurück zu bekommen, wie die Wirtschaftswoche berichtet. Das Problem ist nur: Auch wenn der geklaute Laptop zurück gegeben wird, die Daten können trotzdem längst kopiert sein und für weitere kriminelle Aktivitäten missbraucht werden. Wer in so einem Fall Lösegeld zahlt, muss den Verbrechern vertrauen, dass sie die Daten wirklich nicht mehr haben.

Moment mal! Vertrauen? Verbrechern?! Sie sehen: Gestohlene Datenträger sind ein richtig übles Problem. Dabei gibt es eine einfache Möglichkeit, den Dieben die Suppe zu versalzen: Sie m´ssen sämtliche mobilen Daten verschlüsseln. Dazu gehören auch mobile Festplatten, Speicherchips und USB-Sticks. Moderne Verschlüsselung ist ohne Passwort nicht zu knacken. Aktuelle Betriebssysteme haben die Mittel dazu an Bord. Man muss sie nur nutzen.